LENA AL-ODEH

Lena Al-Odeh ist freiberufliche Beraterin und politische Analystin mit dem Schwerpunkt Naher Osten und Nordafrika. Zuletzt erstellte sie im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) eine Machbarkeitsstudie zur Unterstützung der Zivilgesellschaft im Libanon für das Auswärtige Amt. Seit Ende 2020 lebt sie in Amman. Weitere Auslandsaufenthalte führten sie mehrfach nach Syrien, Tunesien und in den Libanon.

 

Von 2016 bis 2020 arbeitete Lena Al-Odeh als Referentin für das Auswärtige Amt. Zunächst verantwortete sie bis 2018 die Kultur- und Pressearbeit der deutschen Botschaft in Tunis. Anschließend betreute sie in der Nahostabteilung des Auswärtigen Amtes in Berlin im Referat Irak, Libanon und Syrien die bilateralen Beziehungen zum Libanon sowie die Abstimmung mit internationalen Partnern und die interne Koordinierung innerhalb der Bundesregierung hierzu. 

 

Vor ihrem Eintritt ins Auswärtige Amt arbeitete Lena Al-Odeh bei der in Bonn ansässigen NGO für Kinder und Jugendliche Don Bosco Mondo, am Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und bei der Zentralstelle zur Anerkennung ausländischer Bildungsabschlüsse bei der Kultusministerkonferenz.

 

Ihr Studium der Arabisch-Islamischen Kultur und der Kultur- und Sozialanthropologie absolvierte Lena Al-Odeh an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, den Master in Arabischer Sprache und Translation machte sie an der Universität Bonn. 

 

Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit Transformationsprozessen in der arabischen Welt und der Einbindung zivilgesellschaftlicher Akteure, Flucht, Migration und Integration sowie strategischen Fragen deutscher und europäischer Nahostpolitik.